Wahlbeteiligung

40 % der Wahlberechtigten sind im Bundestag nicht repräsentiert.

Innerhalb von 40 Jahren ist die Wahlbeteiligung um mehr als 20 Prozent gesunken. Sollte sie bei der Bundestagswahl 2017 weiter sinken, würde sich die Frage nach der Legitimität des gewählten Bundestags und der gesamten Bundesregierung verstärkt stellen.

Es gibt bei den Bundestagswahlen kein Quorum (Mindest­­wahl­­beteiligung), das heißt, es gibt keine Mindestzahl an abgegebenen Stimmen, unterhalb deren die Wahl ungültig wäre. Ad absurdum: Würden nur wenige Tausend Bürger wählen, wäre die Wahl trotzdem für alle 80 Millionen Deutsche rechtsgültig. Wäre der Bundestag dann trotzdem legitim? Ab wie viel Prozent Wahlbeteiligung ist diese Legitimität gegeben?

Bundestagswahl 2017

Bundestagswahl 2017 (Prognose mit Nichtwähleranteil)